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Die Weltgesundheitsorganisation hat neue Bewegungsempfehlungen für Kinder und Erwachsene herausgegeben. Natürlich spielen Ausdauer- und Kraftsport hier eine große Rolle!

Corona hat den Kampf gegen den inneren Schweinehund erschwert, unterstützt durch den Winter. Die Fitnessstudios und Sportvereine sind geschlossen, die Sonne geht um halb fünf unter. Nach Feierabend noch eine Runde im Dunkeln joggen oder spazierengehen – für viele ist die Überwindung zu groß. Doch auch zuhause sportelt es sich nur schwer, wenn die Nachbarn in der Wohnung darunter bei jedem Sprung zusammenzucken.

Dass es dennoch wichtig ist, die Muskeln zu stärken und den Kreislauf zu fordern, weiß jeder. Die Weltgesundheitsorganisation hat nun neue Empfehlungen für Kinder und Erwachsene veröffentlicht – verbunden mit Daten, die die Folgen des Bewegungsmangels aufzeigen.

Mehr als 25 Prozent der Erwachsenen bewegen sich demnach zu wenig, bei den Jugendlichen sind es aufgrund des größeren Bewegungsbedarfs sogar rund 80 Prozent. Im vergangenen Jahrzehnt wurde bei diesen Zahlen keine Verbesserung beobachtet. Nach Schätzungen der WHO könnten im Jahr weltweit vier bis fünf Millionen vorzeitige Todesfälle verhindert werden, wenn Menschen körperlich aktiver wären.

Eine Nachricht, die der WHO wichtig ist: Jedes bisschen Bewegung nutzt. Dazu zählen manche Forscher selbst das Aufstehen in der Werbepause beim Fernsehen. Mehr ist aber natürlich besser.

WHO unabhängig vom Alter jede Woche mindestens zweieinhalb bis fünf Stunden mäßig anstrengende Bewegung – darunter fallen etwa zügiges Gehen, wenn man den Bus noch erwischen will, das schnelle Radeln zur Arbeit oder Rasenmähen. Das sind bei 2,5 Stunden pro Woche im Schnitt mindestens 21 Minuten Bewegung pro Tag.